Gottman geht der hohen Scheidungsrate nach

Bereits mit der 1970er erkannte John Gottman die hohe Scheidungsrate und wollte der Sache nachgehen. Hierzu gründete er mit seinem Kollegen Robert Levenson das „Love Lab“ an der Universität Washington und untersuchte in diesem Rahmen Paare auf die Stabilität ihrer Beziehung.

Dabei wurden frisch verheiratete Paare zu ihrer Beziehung befragt, während ihre Atmung, ihre Schweißaussonderung und ihr Blutdruck untersucht wurden. Sechs Jahre später suchte Gottman genau diese Paare erneut auf, um herauszufinden, ob ihre Beziehung noch Bestand hatte und falls ja – ob sie noch glücklich miteinander waren!

Sein Verdachte hatte sich bestätigt

Gottman hatte bereits am Anfang vermutet, dass diejenigen Paare, die während der Untersuchung starke körperliche Reaktionen gezeigt hatten, sich getrennt hatten oder zumindest nicht glücklich in der Beziehung waren. Je heftiger die Reaktionen auf die ihnen gestellten Fragen waren, desto höher war die Wahrscheinlichkeit, dass die Paare nicht lange in der Beziehung bleiben würden.

Im Rahmen der Studie wurden die Paare in zwei Gruppen unterteilt: Die Master und die Disaster. Dabei hatte die Gruppe der Disaster eine aggressive Körperhaltung gehabt, weshalb ihr körperlichen Reaktionen auf die Fragen deutlich stärker ausgefallen waren. Dies stehe mit einer allgemeinen Verteidigungs- und Angriffshaltung in Verbindung.

Doch genau hier liegt das Problem!

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