Das Kondom ist geplatzt, du hast die Pille vergessen oder ihr habt überhaupt gar nicht an Verhütung gedacht – in einer solchen Situation ist die „Pille danach“ unser Retter in der Not, um eine ungeplante Schwangerschaft verhindern zu können. Doch wie funktioniert die „Pille danach“ eigentlich und was passiert bei der Einnahme?

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Wir alle haben schon von ihr gehört und wissen, worum es geht – zumindest grob. Mittlerweile ist das Medikament EU-weit rezeptfrei in der Apotheke erhältlich und sorgt immer wieder für Debatten.

Da Samenzellen im Körper der Frau bis zu fünf Tage überleben, können wir nicht nur während des Eisprungs schwanger werden, sondern auch einige Zeit davor. Die „Pille danach“ sorgt durch das enthaltene gestagenartige Hormon „Levonorgestrel“, dass der Eisprung verschoben, beziehungsweise unterdrückt wird. Somit reift das Ei erst später heran und die Spermien haben keine Chance, es zu befruchten. Jedoch funktioniert das Ganze nur, wenn die „Pille danach“ eingenommen wird, noch bevor der Eisprung stattfindet. Folglich wird durch die Einnahme keine Abtreibung eingeleitet.

Wirkt die „Pille danach“ wirklich immer?

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