Das solltest du beachten:

Die „Pille danach“ solltest du wirklich nur einnehmen, wenn es sich tatsächlich um einen Notfall handelt. Die Nebenwirkungen sind nämlich keineswegs unerheblich. Vor allem eine häufige Einnahme kann zu schweren gesundheitlichen Folgen führen.

Die Anwendung ist zwar super einfach, dennoch sollte nie vergessen werden, dass es sich hierbei um ein Medikament handelt, das ins Hormonsystem und andere Körpervorgänge eingreift. Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen: Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Brechreiz, Erbrechen, Bauchschmerzen sowie Menstruationsbeschwerden.

Um Übelkeit zu vermeiden, wird empfohlen, vor der Einnahme eine Kleinigkeit zu essen. Erbrichst du dich jedoch dennoch innerhalb von drei Stunden, so hat dein Körper die Wirkstoffe womöglich noch nicht vollständig aufgenommen. In diesem Fall solltest du schnell handeln und deinen Frauenarzt kontaktieren, um dein weiteres Vorgehen zu besprechen.

 

Wirkt die „Pille danach“ in jedem Fall?

Leider ist nicht garantiert, dass sie zu hundert Prozent wirkt. Allerdings kann man sagen, dass sie etwa in acht von zehn Fällen wirkt. Bei einer Einnahme innerhalb von 24 Stunden verspricht die „Pille danach“ etwa einen 95%-igen Schutz, danach sinkt die Wirksamkeit auf 85%. Nach 48 bis 72 Stunden liegt die Wirksamkeit noch bei etwa 58%. Aus diesem Grund sollte die Einnahme so schnell wie möglich erfolgen.

Nimmst du das Medikament kurz nach dem Eisprung ein, ist das Risiko sehr hoch, dass es zu spät ist, um eine Schwangerschaft zu verhindern. Oftmals ist uns nicht so ganz klar, wann der Eisprung stattgefunden hast, sodass es empfehlenswert ist, sich vor der Einnahme mit einem Frauenarzt in Verbindung zu setzen.

Vorsicht ist vor allem geboten, wenn Antibiotika oder andere Medikamente eingenommen werden. Hierdurch kann die Wirkung der „Pille danach“ beeinträchtigt oder sogar aufgehoben werden.

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