Studie zum Dating

Dieses Phänomen ist allerseits bekannt und somit haben sich Forscher der University of California in Davis und der University of Texas in Austin der Frage zugewandt, wie viele Dates es eigentlich braucht, bis es etwas Ernstes werden kann.

Hierfür haben sie das sogenannte „Relationship Coordination und Strategic Timing“-Modell entwickelt. Mithilfe dieses Modells können die Entwicklungsphasen von Langzeit- und Kurzzeitbeziehungen untersucht werden. Innerhalb der Studie wurden Liebe, Freundschaft-Plus-Beziehungen und emotionale Verwirrungsphasen einander gegenübergestellt. Die Studie bestand aus 800 Studienteilnehmern. Dabei erzählten sie ihre Geschichten vom ersten Kennenlernen bis zum ersten Liebesspiel und schließlich der Trennung.

Anhand dieser Informationen konnten die Forscher letztendlich die Frage beantworten, in welchen Phasen der Beziehung Attribute wie Selbstvermarktung, Fürsorge und romantisches Interesse an- und absteigen.

Es gibt einen Wendepunkt

Tatsächlich zeigen die Diagramme einen Wendepunkt, denn erst ab einem bestimmten Zeitpunkt sieht man, dass sich die Modelle unterschiedlich entwickeln. Wenn es nur für eine Affäre reicht, stagniert und sinkt das romantische Interesse. Hat das jeweilige Paar jedoch gute Chancen auf eine langfristige Beziehung, steigt es weiterhin hin an.

Und der entscheidende Moment? Tatsächlich befindet sich dieser etwa um das 20. Date herum. Gehen wir einmal davon aus, dass ihr euch ungefähr dreimal die Woche trifft, dauert es folglich etwa sieben Wochen um zu spüren, ob eure Beziehung eine Zukunft hat oder nicht. Wenn ihr auch nach dieser Zeit weiterhin das Bedürfnis danach habt, den anderen noch besser kennenzulernen, habt ihr tatsächlich gute Aussichten, dass sich daraus etwas Festes entwickeln könnte!

 

 

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