Oxytocin:

Wer sich auf einen Partner einlässt, teilt mit diesem oft sehr intime Momente. Die Zärtlichkeiten, welche wir mit dieser toxischen Person austauschen, setzen in uns Oxytocin frei. Dieses Hormon ist auch als „Liebes-“ oder „Kuschelhormon“ bekannt und tritt natürlicherweise bei Mutter und Kind nach der Geburt auf. Das Schlimme an dem Hormon ist, dass es nicht nur die Bindung zueinander stärkt, sondern auch das Vertrauen.

Wenn wir uns also körperlich auf die Person einlassen, öffnen wir nicht nur diese Welt, sondern geben auch unsere psychologische und emotionale Verfassung in dessen Hände und verbinden uns somit noch mehr mit der Person.

Warum genau uns Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin übel mitspielen…

 

Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin:

Schlechte Beziehungen jeglicher Art lösen ins uns Stresshormone aus. Unser Cortisol-, Adrenalin- und Noradrenalinspiegel wird durch die ständige Kampf- und Fluchtreaktion gestört. Statt logisch zu handeln und uns endlich zu befreien, frieren wir förmlich ein. Wir rutschen in eine Hilflosigkeit ab, die uns unfähig macht, für uns selbst zu kämpfen oder die negative Person hinter uns zu lassen.

Zudem spielen unterschiedliche Emotionen eine wichtige Rolle. Allen voran die Angst. Wir haben Angst, verlassen zu werden. Zugleich haben wir eine körperliche und emotionale Bindung an die Person. Beides zusammen macht es uns unglaublich schwierig, die Person zu verlassen und uns selbst zu befreien.

Das ewige Hin und Her mit der Person löst in unserem Körper Adrenalin aus. Doch leider nicht als positiven Effekt. Denn tatsächlich hat es eine antidepressive Wirkung auf uns und kann uns tatsächlich süchtig machen.

Ganz gefährlich ist jedoch der sinkende Serotoninspiegel. Was er in uns auslöst und mit uns anstellt… 

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