Serotonin:

Forschungen zeigen, dass der Serotoninspiegel in unserem Gehirn auf ähnliche Weise sinkt, wenn wir verliebt sind, wie in den Gehirnen von Menschen, die an Zwangsstörungen leiden. Was das bedeutet? Serotonin reguliert und stabilisiert unsere Stimmung, zudem hemmt es das zwanghafte Denken. Wenn diese Werte also sinken, hat das katastrophale Folgen für uns. Denn sowohl unsere Entscheidungsfähigkeiten als auch unser Urteilsvermögen werden komplett aus der Bahn geworfen.

Wenn wir also von der Person getrennt sind, sitzen wir stundenlang wartend vor unserem Handy, warten auf eine Nachricht, ein Signal oder vielleicht sogar eine Verabredung. Ihr chaotisches, unvorhersehbares Verhalten macht uns süchtig, es dominiert unser Gehirn zu jeder Tages- und Nachtzeit. Wir entwickeln also förmlich einen inneren Zwang, der uns dazu antreibt, zu der schlechten Person zurückzukehren.

Das klingt nun alles recht logisch und im Prinzip haben wir genau das auch schon mehr oder weniger geahnt, aber was kann ich dagegen tun, wenn ich einer solchen Person verfallen bin?

Solltest du dich bereits zu sehr an die Person gebunden haben – oder eine Person kennen, der es so ergeht – hilft nur eins: Entzug. Du musst selbst dazu bereit sein, dich von der Person zu lösen. Damit schaltest du dein Gehirn langsam auf „Reset“ und kannst bald wieder durchatmen. Du wirst von all den negativen Gefühlen und Hormonen befreit. Klar, die Zeit wird nicht einfach. Helfen können dir dabei deine Familie und Freunde. Suche dir Hilfe! Oft kann auch eine professionelle Beratung helfen, um endlich von einer toxischen Beziehung loszukommen.

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